Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Braunschweig

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Inhalt: Leine

Der Leinefluss ist Wasserlauf I. Ordnung und Bundeswasserstraße. Die Zuständigkeit des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Braunschweig beginnt unterhalb des Maschsee-Wehres (Leine-km 16,75) am „Schnellen Graben“ in Hannover und endet bei Leine-km 68,00 bei Basse kurz unterhalb von Neustadt am Rübenberge.

Leine und Ihme

Am Maschsee-Wehr teilt sich die Leine in die „Mühlenleine“, die direkt durch die Innenstadt von Hannover fließt, und einen zweiten Flussarm, der in seinem oberen Teil mit „Schnellem Graben“ und auf der unteren Strecke als „Ihme“ bezeichnet wird.

Schneller Graben und Ihme sind zum Schutz der Innenstadt vor Hochwasser angelegt bzw. ausgebaut worden und führen dementsprechend im Vergleich zur Mühlenleine die bei weitem größere Wassermenge. Sie sind Bundeswasserstraßen und Wasserläufe I. Ordnung, während für die Mühlenleine als nicht schiffbaren Wasserlauf II. Ordnung die Stadt Hannover zuständig ist (siehe auch unter Rubrik „Ihme“).

Kurz vor der Dornröschenbrücke (Leine-km 21,00) treffen Mühlenleine und Ihme wieder aufeinander und fließen weiter als „Leine“.

Die Personenschifffahrt und der Sportbootverkehr enden auf der Leine oberhalb der Stauanlage Herrenhausen bei Leine-km 22,78, können aber die Fahrt über den Leineabstiegskanal und die Leineabstiegsschleuse im Stichkanal nach Linden und dann im Mittellandkanal fortsetzen.

Unterhalb der Wehres Herrenhausen unterliegt die Leine nicht mehr dem Bundeswasserstraßengesetz sondern dem Niedersächsischem Wassergesetz, da hier selbst der Sportbootverkehr kaum noch stattfindet.

In Neustadt am Rübenberge ( Leine-km 65,37 bis 65,95) befindet sich die nächste Stauanlage bestehend aus einem festen Steinwehr und einer Bootsschleuse, die aber nicht mehr in Betrieb ist.

Leinepegel, die von der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes  betrieben werden, befinden sich in Neustadt und unterhalb des Wehres Herrenhausen.