Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Braunschweig

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Inhalt: Verbindungskanal zur Leine

Der Verbindungskanal zur Leine (VKL) verbindet den Mittellandkanal über den Stichkanal nach Linden mit der Leine. Er wird zuweilen auch Leineabstiegskanal genannt, weil die Schifffahrt über die Schleuse auf die Leine herabgeführt wird.

Verbindungskanal zur Leine

Der Hauptverkehr findet durch die Personenschifffahrt statt, die den Leineabstiegskanal als Verbindungsweg von der Ihme zum Stichkanal nach Linden sowie  Mittellandkanal nutzt.

Der Wasserstand des unteren Teils des Verbindungskanals (VKL-km 0,695 – 1,770) ist abhängig von der Wasserführung der oberen Leine und der Ihme. Bei einem Normalstau auf der oberen Leine von NN + 48,40 m kann  mit Hilfe der Schleuse ein Höhenunterschied von 1,90 m überwunden werden.

Der Normalstau in diesem Bereich wird durch die Wehranlage in Herrenhausen eingestellt. Bei Hochwasserführung auf der oberen Leine ( größer NN + 51,60 m) tritt die sogenannte Überlaufschwelle in Funktion. Dieser Überlauf ist eine ca. 150 m lange und 10 m breite gepflasterte Rinne (bei VKL-km 0,845), die das auflaufende Hochwasser aus der Leine über eine Landzunge in die benachbarte untere Leine abführt.

Der obere Teil des Verbindungskanals (vom Abzweig des Stichkanals nach Linden bis zur Schleuse) steht in direktem Verbund mit der Stauhaltung des Mittellandkanals auf NN + 50,30 m und bleibt von Hochwassereinflüssen verschont.

Hier sind Sportbootclubs und der Kanuclub Limmer angesiedelt.